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Schülerstudenten 2010
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Anstehende Termine
Freitag, Sep 10
ganztägig Abgabe der Abifächer Jg.13
Sonntag, Sep 12
ganztägig Pragfahrt der Jg.13
Montag, Sep 13
ganztägig Pragfahrt der Jg.13
Dienstag, Sep 14
ganztägig Pragfahrt der Jg.13
Mittwoch, Sep 15
ganztägig Pragfahrt der Jg.13
Donnerstag, Sep 16
ganztägig Willi in Polen
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Freitag, Sep 17
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Samstag, Sep 18
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Cafeteria

Hier finden Sie die Speisepläne vom 06.09. bis zum 10.09.2010 und vom 13.09. bis zum 16.09.2010!

Sie erhalten hier das Bestellformular (Abo) für den Monat September 2010.

(Ma)



Neue Kolleginnen und Kollegen am Willi

Zum Schuljahr 2010/2011 begrüßen wir an unserer Schule sechs neue Kolleginnen und Kollegen  und wünschen Ihnen einen guten Start! 



Frau Backhaus
(Kunst und Literatur)
Herr Blasberg
(Biologie und Sport)
Frau Holtkamp
(Mathematik und kath. Religion)



Herr Koenen
(Erdkunde und Sport)
Frau Litjens
(Deutsch und Erdkunde)
Frau van Kempen-Wijting
(Deutsch und Musik)

(Ma)



Erste Mail aus Waslala


Nun ist es schon fast einen ganzen Monat her, dass Hannah und ich nach Nicaragua aufgebrochen sind.

Wo fängt man am besten an, wenn man jeden Tag viele neue Erfahrungen macht, unzählige Menschen kennen lernt, deren Namen man leider nicht behalten kann, weil er so kompliziert erscheint? Beginnen wir einmal so: Am letzten Sonntag ging es für uns nach dreieinhalb Wochen in der Sprachschule in unser Projekt in Waslala. In der Schule in der Großstadt Estelí haben wir natürlich viel Spanisch gepaukt, um uns fit für unser Projekt zu machen. Meine Lehrerin hat mir "nicaraguanismos" beigebracht. Dies sind Wörter, die ausschließlich in Nicaragua gesprochen werden und die uns besonders in unserem Projekt nützlich sind. Am vergangenen Samstag kam Mareike, unsere Projektvorgängerin, mit ihren beiden Freundinnen Julia und Elvira nach Nicaragua. Wir sind Mareike sehr dankbar, dass sie uns gewissermaßen in die Arbeit vor Ort einführt. Und obwohl Julia und Elvira nur wenig Spanisch sprechen, macht es auch ihnen viel Spaß, dabei zu sein. Am Sonntagmorgen galt für uns: Nur der frühe Vogel fängt den Wurm! Um fünf Uhr standen wir auf, um unsere neunstündige Reise nach Waslala anzutreten. Anstrengend waren vor allem die Hitze und das ewige Geschaukel des Busses, sodass ich eine Zeit lang betete, dass mein Koffer nicht vom Dach fallen würde. Zum Glück ging alles gut und schließlich kamen wir durchgeschwitzt in der Parroquia an. Padre Anelio und der Freiwillige Jean Marcus - beide brasilianischer Herkunft - warteten schon auf uns. Wir werden in der ersten Woche noch nicht in unser eigenes Haus ziehen, sondern im großen Pfarrhaus wohnen. Das neu gebaute Haus der Freiwilligen liegt aber in unmittelbarer Nähe des Pfarrhauses und der schönen Kirche. Unsere Aufgabe wird es nun sein, das Haus für uns und für zukünftige Freiwillige herzurichten. In unseren ersten Wochen werden wir in alle Arbeitsbereiche der Gemeinde hineinschnuppern, um uns ein Bild von unseren möglichen zukünftigen Tätigkeiten zu machen. Unter anderem ist da der Bildungsbereich zu nennen. Ich würde gerne Unterricht in der Schule hier im Ort geben. Des Weiteren gibt es vielfältige Pastoral- und Katechese-Angebote, die ich gerne unterstützen würde. Im Moment ist es für Hannah und mich wichtig, erst einmal Kontakte zu knüpfen und uns hier in Waslala einzuleben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es mir gut geht und dass ich mich wohlfühle, obwohl vieles natürlich fremd und ungewohnt ist. In Waslala ist die Armut noch deutlicher als vorher in Estelí zu spüren. Viele betrunkene Männer torkeln schon am frühen Vormittag über die Straßen, Müll liegt auf und abseits der Wege. Oft kommen verzweifelte Männer und Frauen zum Pfarrhaus, um Geld zu bitten. Die Anliegen sind meist dringend und dennoch muss der Priester manchmal Hilfe verweigern, weil einfach nicht genug da ist. Auch das ist eine Metapher für das Dilemma der Hilfe: Man kann nicht jedem unter allen Umständen helfen. Gleiches gilt für das Vertrauen. Leider ist in allen Beziehungen, die wir aufbauen, immer auch ein wenig Misstrauen einbegriffen,  welches unserem Selbstschutz dient. Besonders gilt dies für materielle Dinge. Hannah musste dies schon erfahren. Ihr fehlte in ihrer Gastfamilie plötzlich Geld, das sie aber anschließend wieder zurückbekam. So gibt es natürlich auch Menschen, die uns enttäuschen und die eine Freundschaft einzig und allein wegen unseres Reichtums aufbauen wollen.

All dies ist Ausdruck der Perspektivlosigkeit der Menschen und doch gibt es viele, die die Hoffnung trotz aller Widrigkeiten nicht verlieren.

Viele Grüße in die Heimat

Tobias van Nüß, 01. September 2010

P.S.: Weitere Neuigkeiten und Bilder finden sich regelmäßig auf dem Blog

www.emmerichgehtweltwaerts.4geerlings.de



Willibrord-Gymnasium für Engagement-Preis nominiert

Nominierung für den Deutschen Engagementpreis (Berlin, 08.06.2010)

…herzlichen Glückwunsch – Sie sind für den Deutschen Engagementpreis nominiert!

Stiftung Bürgermut hat Sie für diesen Preis vorgeschlagen, da Sie sich mit dem Projekt „Lebendige Schule“ für Ihre Mitmenschen einsetzen. Als kleines Dankeschön für Ihre freiwillige Tätigkeit erhalten Sie anbei einen Anstecker der Kampagne „Geben gibt.“. Der Deutsche Engagementpreis wird 2010 zum zweiten Mal im Rahmen dieser Kampagne vergeben. Gern möchten wir Ihnen auch den persönlichen Gruß der Person(en) übermitteln, die Sie für die Teilnahme am Deutschen Engagementpreis nominiert hat/haben: Wer täglich seine Welt bewegt, der hat auch den Deutschen Engagementpreis verdient. Wir haben Sie mit Überzeugung und Begeisterung vorgeschlagen und drücken fest die Daumen. Ihr Weltbeweger-Team von der Stiftung Bürgermut

Für den Deutschen Engagementpreis kann man sich nicht selbst bewerben, sondern nur vorgeschlagen werden. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Nominierung annehmen und sich am Deutschen Engagementpreis beteiligen.

(Wim)

Lesen Sie mehr zum Hintergrund der Nominierung...

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