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phpws_left Zusammenarbeit mit der Duisburger Philharmonie phpws_right
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Durch eine Zusammenarbeit des Intendanten der Duisburger Philharmonie, Dr. Wendel, mit unserem Musiklehrer Herrn Rennecke wurden mit Schülerinnen und Schülern der Musik-Oberstufenkurse (Jahrgangsstufe 11 und 12) zwei Projekte gestartet, die zum Ziel haben, dass junge Leute einen Zugang zu Musik bekommen, mit der sie sonst eher wenig in Kontakt geraten. Die Duisburger Philharmoniker veranstalten jährlich die Reihe „Konzerte für Junge Leute“ und entwickelten dort gemeinsam mit Herrn Rennecke und anderen Musikpädagogen ein Konzept, mit dem sie erreichen wollen, dass die Schülerinnen und Schüler sich auf eigenen Wegen der eher fremden Musik nähern können.
Deshalb erarbeiteten die Kurse von Herrn Rennecke in vielen sehr produktiven Stunden zwei sogenannte „Online-Programmhefte“, die sich mit den Werken des Konzertabends beschäftigen. Die Schüler und Schülerinnen versuchten dabei im Blick zu behalten, was wohl Jugendliche ihren Alters als Anreiz und Information helfen könnte, damit der Konzertabend ein (ersehnter) voller Erfolg für Hörer und Musiker sein kann.

Die Ergebnisse wurden mit der Intendanz in Duisburg abgesprochen und dort mit der Homepage der Duisburger Philharmonie verlinkt.






(REN)

Schülerprojekte zum

Auf Initiative des Intendanten der Duisburger Philharmonie, Dr. A. Wendel, entstand unter Mitwirkung des Musiklehrers des Städtischen Willibrord-Gymnasiums in Emmerich am Rhein, Herrn M. Rennecke, anlässlich der Aufführung des "6. Konzertes für Junge Leute" in der neuen Mercatorhalle im Palais in Duisburg ein sehr attraktives Schulprojekt. Dokumentiert wird dieses Projekt auf unserer Projektseite.

Zwei Oberstufenkurse des Gymnasiums erstellten in Unterrichtsprojekten Online-Programmhefte für das zweiteilige Konzert an und veröffentlichten diese dann im Internet auf der Homepage der Duisburger Philharmoniker.

Zudem hatten sich SchülerInnen einer 7. Klasse dieses Gymnasiums von den OberstufenschülerInnen in die vorgesehenen Musikstücke einführen lassen und auf Interviews mit den Musikern und dem Generalmusikdirektor und Dirigenten, Jonathan Darlington, vorbereitet. In der Pause und nach dem äußerst gelungenen Konzert widmeten sich dann die Musiker und der Dirigent der Duisburger Philharmonie den Fragen der interessierten SchülerInnen ausgiebig (siehe Fotoalbum).

Anbei senden wir Ihnen nun gerne eine kleine Auswahl der von Schülerinnen der 7.ten Klasse angefertigten Texte und hoffen, dass sich hierdurch vielleicht auch Klassen anderer Schulen angesprochen fühlen, aktiv am Musikleben ihrer oder in einer benachbarten Stadt teilzunehmen.



Bild 1
Emma Tetsch, Dr. A. Wendel und
Victoria Stevens


Bild 2
Der Generalmusikdirektor Jonathan Darlington und Intendant Dr. Wendel inmitten der Projektgruppe

Zum pädagogischen Hintergrund der Zusammenarbeit

Herr Rennecke ist Lehrer am Städtischen Willibrord-Gymnasium in Emmerich am Rhein und kümmert sich darum, dass Schülerinnen und Schüler in Kontakt mit Musik verschiedener Stilrichtungen kommen. Bei einem Treffen mit dem Intendanten der Duisburger Philharmonie, Dr. Wendel, wurde die Idee eines Online-Programmheftes für das 6. Konzert für Junge Leute entwickelt, auf dem Hintergrund, dass das Internet genau das Medium ist, auf das junge Leute gerne zurückgreifen, um sich zu informieren. Das Projekt wurde in Form einer modernen Art von Unterricht durchgeführt: Schüler lernen, sich in eine für sie neue Materie zu vertiefen und lassen dann andere an ihrem Erlernten teilhaben. Insgesamt soll am Ende für alle beteiligten Seiten (inklusive des Dirigenten und der Musiker) ein ganzheitliches Erleben von Musik stehen, dann, wenn am Konzertabend die Musik aufgeführt wird und auf ein gespanntes Publikum trifft.

Eine erste Konzertbeschreibung

Das 6. Konzert für Junge Leute
Von Laura Schaffeld, Hannah Vehreschild, Fabienne Girke, Clara Rosen und Anastasia Stevens, Kl. 7c

Viel zu wenige junge Menschen hören heutzutage noch klassische Musik. Um mehr Jugendliche an das Thema Klassik heranzuführen, wurde vor einiger Zeit die Reihe „Konzert für Junge Leute“ veranstaltet. Am 1. Juni 2007 war es dann endlich wieder soweit: Einige Hundert Jugendliche, deren Begleiter und andere Interessierte kamen zur neuen Mercatorhalle in Duisburg, um sich schon zum 6. Mal von der Musik der Duisburger Philharmonie begeistern zu lassen. Diesmal ging es um die Stücke: „ Don Quixote“ von Richard Strauss und den „Verlorenen Sohn“ von Sergej Prokofjew. Vor dem Konzert wurden die Interessierten von Schülern aus Kamp-Lintfort kurz in das Stück „Don Quixote“ eingeführt, sie erzählten, dass es um die verschiedenen Abenteuer des Don Quixote´ geht, in denen er z.B. gegen 40 Windmühlen kämpft und dass die „Rolle“ des Don Quixote und seines Begleiters Sancho Pansa immer vom gleichen Instrument übernommen wird. Friedemann Pardall stellte mit seinem Violoncello den „Ritter von trauriger Gestalt“ dar und spielte deshalb bei diesem Konzert eine besonders tragende Rolle. Nachdem er zuvor in Orchestern in Kiel und Bremen gespielt hatte, kam er 1996 zu den Duisburger Philharmonikern und ist dort erster Solocellist. Das Orchester besteht seit mehr als 125 Jahren und hatte sich damals schnell zu einem der meistgeachteten Orchester entwickelt, welches seit 2002 unter der Leitung von Jonathan Darlington steht. Der international bekannte und anerkannte Dirigent wurde in der Nähe von Birmingham geboren und erhielt seine Ausbildung an der Universität Durham und der Royal Academy of Music in London.
Pünktlich um 19:00 Uhr begann das Konzert. Als die in schwarz gekleideten Musiker eintraten wurde es schnell still. Ein Jeder wartete darauf was als nächstes passieren würde, denn außer den Musikern und dem Dirigenten kam noch ein weiterer Mann herein. Er stellte sich vor, sein Name war Wolfram Boelzle, und begann uns ein wenig über das Leben von Don Quixote zu berichten und darüber, wie die Musiker es uns darbieten werden. Nachdem er mit seinem kleinen Vortrag fertig war wurde der Saal verdunkelt, Jonathan Darlington nahm seinen Platz ein und das Konzert fing an. Alles begann fröhlich und ein wenig lustig, Don Quixote las ständig Ritterromane und wurde deshalb verrückt. Er dachte, er sei ein Ritter und ging auch dementsprechend mit seinen Mitmenschen um, suchte sich einen Knappen und kämpfte gegen viele in der Realität gar nicht existierenden Gefahren. Dabei steigerten sich die einzelnen Instrumente immer weiter, wurden lauter und schneller, bis schließlich alles entweder plötzlich aufhörte, oder langsam immer leiser wurde. Nach einiger Zeit war er jedoch vollkommen in seiner eigenen Welt gefangen, sodass sein Nachbar beschloss, ihn in einem Duell zu besiegen, damit Don Quixote sein Ritterdasein beenden muss. Dies tat er auch und als Don Quixote starb, spürte man förmlich, wie er in der Musik verschwand. Bevor es mit dem nächsten Stück weiter ging, gab es eine kleine 15 minütige Pause. Danach fanden sich alle wieder im Saal ein, und Boelzle begann ein weiteres Mal mit einer lebhaften Einführung in die Geschichte: Diesmal ging es um einen Mann, der alles hinter sich ließ um ein wildes Leben zu führen. Er verlor jedoch sein Geld beim Glücksspiel, wurde von einer Frau hintergangen und besaß schließlich nichts mehr. Deshalb beschloss er zum Schluss wieder zu seiner Familie zurückzukehren und wieder ein normales Leben zu führen. Auch dieses Stück begann heiter, um zu verdeutlichen, dass dem Mann sein neues „wildes Leben“ zunächst gefiel. Dann fiel er allerdings in ein tiefes Loch, die Musik wurde ruhiger und wirkte bedrückter. Das Stück endete fröhlich. Das Publikum hörte vor Begeisterung gar nicht mehr auf zu klatschen. Nach mehrmaligem Verbeugen verließen die Musiker und der Dirigent schließlich die Bühne und das „ 6. Konzert für Junge Leute“ war zu Ende; viel zu früh. Insgesamt war es mehr als nur ein „Versuch“ junge Menschen zur klassischen Musik zu bewegen. Es war ein gelungenes Konzert und viele werden sich mit Sicherheit auch das nächste Konzert für Jugendliche angucken, welches am 11. September stattfinden wird.

Eine zweite Konzertbeschreibung

Ein Konzert bringt junge Leute zusammen!
Von Laura Kerst, Luisa Hübers, Carola Nabbefeld und Rabea Böhlke, Kl. 7c

Wir besuchten am Freitag, dem 01.06.07, das „6. Konzert für junge Leute“ in der neuen Mercatorhalle in Duisburg. Dort wurden uns mit Hilfe der Duisburger Philharmoniker „Don Quixote“ von Johann Strauss und „Der verlorene Sohn“ von Sergej Prokofjew musikalisch präsentiert. Der Intendant Dr. Wendel begeisterte uns sehr, weil auf seine Anregungen hin auch eine Schülergruppe einer weiteren Schule uns vor dem Konzert einen Einblick in die Geschichte des ersten Stückes verschaffte. Anschließend lehnten wir uns entspannt zurück und genossen die wirklich wunderbare Musik, bei der das Zuhören richtig Spaß machte!!
In der Pause nahmen wir uns dann sofort die Zeit, einen der Musiker des riesigen Orchesters zu interviewen. Da liefen wir Armin Riffel, 37 Jahre alt, in die Arme. ZACK, hingesetzt und los ging es mit der Fragerei!
A. Riffel erzählte uns, dass er schon seit ca. 20 Jahren Musik macht. Mit 8 Jahren fing er an Cello zu spielen, benötigte für sein Musikstudium jedoch noch ein 2. Instrument, welches dann das Klavier war. Ein persönliches Lieblingsstück gibt es aber nicht, doch mag er ganz besonders Don Quixote, sowie die letzte Beethoven Sonate.
Der Cellist war schon in vielen Orchestern, wie z.B. in Brüssel, Berlin oder Zürich beschäftigt, jedoch bevorzugt er die Arbeit bei der Duisburger Philharmoniken, da es hier für ihn sehr kollegial zugeht, er gerne mit seinen Kollegen zusammen spielt und die Atmosphäre für ihn „irgendwie außergewöhnlich“ ist.
Zur Philharmonie kam Herr Riffel über einen Wettbewerb, bei dem nach mehreren Runden nur noch ein Musiker übrig blieb und die Stelle bekam. A. Riffel findet, dass die beiden gespielten Stücke, die das Orchester übrigens, zu unserem Erstaunen, nur drei mal probte, gut instrumentiert sind und durch den starken musikalischen Ausdruck dem Publikum ihre Geschichten erzählen. Die Arbeit zum Stück fand unser Cellist dieses Mal nicht so wahnsinnig berauschend wie sonst, was aber daran lag, dass die Stimmung bei den Proben sehr konzentriert und mit viel Stress verbunden war.
Die Stücke allerdings zu spielen, bereitete A. Riffel einen riesigen Spaß!!! Auch uns gefielen die beiden Stücke ausgezeichnet und wir hörten dem Orchester mit viel Freude zu. Der Abend in Duisburg war für uns ein wunderbares Erlebnis, an das wir uns gern zurück erinnern!!!

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