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Freestyle-Physics 2010
„Gruppe 1105 an den Start“, ertönte es durch den Lautsprecher. Aron Rupperath und Adrian Schabbel, beide aus der Klasse 6a, betraten nach dreistündigem Warten bei brütender Hitze mit ihrer Wasserrakete den großen Wiesenplatz vor der Universität in Duisburg. Zwei wissenschaftliche Hilfskräfte schlossen den Schlauch des Druckluftkompressors an und erzeugten in der PET-Flasche der Wasserrakete einen Druck von genau 5 bar. Gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle. Nachdem sich alle einige Meter entfernt hatten, lösten Adrian und Aron mithilfe einer Schnur den Startmechanismus aus. Die Rakete schoss empor. Auf maximaler Flughöhe entfaltete sich der Fallschirm, so dass die Rakete sanft wieder zu Boden schwebte.
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(Hau)
Das war ein gelungener Flug, aber für die ersten drei Plätze des Freestyle-Physics-Wettbewerbs der Universität Duisburg-Essen reichte es nicht, da einige der ca. 300 Raketen anderer Wettbewerbsteilnehmer aufgrund enormer Flughöhen viel länger in der Luft verweilten. Umso mehr freuten sich alle, als im Anschluss an die Siegerehrung der drei besten Gruppen noch ein Kreativpreis vergeben wurde. Dieser ging an das Willibrord-Gymnasium Emmerich: Aron und Adrian konnten die Jury von der Genialität ihres ausgetüftelten Auslösemechanismus zur Entfaltung des Fallschirms überzeugen. Dieser kommt erst zur Wirkung, nachdem das gesamte Wasser während ihres Senkrechtstarts aus der Flaschenrakete herausgeflossen ist.
Nicht nur die Leistungen der Sieger sollen hier genannt werden. Insgesamt nahmen 22 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 und vier Schüler der Jahrgangsstufe 10 an einer der Disziplinen von freestyle-physics 2010 teil. Vom 6. bis 8. Juli fuhr jeweils eine Schülergruppe mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Campus der Duisburger Universität und verbrachte einen Tag mit Wettbewerben, Laborführungen, Vorträgen, Mensa-Essen und einer Physik-Show. Moritz Calaminus und Felix Langela (Klasse 6b) bauten ein Gegenwindfahrzeug mit einem selbstgefertigtem Propeller aus Holz. Vier Schüler der Klasse 10b konstruierten eine Briefwaage. Die Jahrgangsstufe 6 brillierte mit Ideen zum Brückenbau aus Schaschlikspießen und Gummiringen und drei weiteren raffinierten Wasserraketen.
„Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei", sagten die Schülerinnen und Schüler einstimmig auf der Heimreise bei ausgelassener Stimmung.
(Hau)
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