Willibrord-Gymnasium unterstützt die Rückkehr zu G9

Im Schuljahr 2019/20 werden die meisten Gymnasien in NRW zu G9 zurückkehren. Dies bedeutet, dass Ihr Kind von dieser Regelung betroffen sein könnte. Im Folgenden erhalten Sie einige für Sie wichtige Informationen zum Vorgehen:

  • Zurzeit gibt es einen Referentenentwurf zum Thema G9; dieser ist im Internet unter schulministerium.nrw.de einsehbar – Stichwort „Bildungsportal“.
  • Ein Gesetzesentwurf ist für Januar vorgesehen.
  • Im späten Frühjahr soll der Landtag über diesen Gesetzesentwurf abstimmen.
  • Vorgesehen ist dann, dass die Schulkonferenzen eines jeden Gymnasiums zu Anfang des Schuljahres 2018/19 ausschließlich über den Verbleib in G8 abstimmen müssen. Ein Votum für den Verbleib in G8 muss mit einer Zweidrittelmehrheit plus einer Stimme erfolgen.
  • Die Rückkehr zu G9 geschieht automatisch, wenn die Schulkonferenz sich nicht für den Verbleib in G8 entscheidet.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das Städtische Willibrord-Gymnasium zu G9 zurückkehren. Das bedeutet, dass die Kinder, die bereits zum Schuljahr 2018/19 aufgenommen werden, bei der Einführung von G9 zusammen mit der Kohorte, die zum Schuljahr 2019/20 offiziell als „G9“ aufgenommen werden würden, eine Erprobungsstufe bilden würden, d.h. dass zu diesem Schuljahr sowohl die Klassen 5 als auch die Klassen 6 zu  „G9ern“ werden würden.

Zurzeit sieht es so aus, dass das Willibrord-Gymnasium die Rückkehr zu G9 unterstützt, weil wir uns mehr Unterrichtszeit, mehr Zeit zum Üben und Lernen sowie mehr Zeit für die Erziehung versprechen.

Die Stundentafel wird im Durchschnitt 30 Wochenstunden ausweisen (plus insgesamt 8 Ergänzungsstunden, die auf den Zeitraum von der Klasse 5 bis zur Klasse 10 aufgeteilt werden und der Individuellen Förderung dienen sollen).

Unsicher ist, ob die zweite Fremdsprache weiterhin in der Klasse 6 eingeführt wird; es zeichnet sich eine Tendenz ab, die Einführung der zweiten Fremdsprache auf die Klasse 7 zu verlegen. Dies befürwortet unsere Schule.

Bei einer einsetzenden zweiten Fremdsprache in Klasse 7 würde die Differenzierung, die zurzeit in den Klassen 8 und 9 stattfindet, wohl in die Klassen 9 und 10 verlegt, was sinnvoll wäre. An unserer Schule werden in der Differenzierung die Fächer Russisch, Bio-Chemie, Biologe/Geschichte bilingual Englisch, Informatik und Geschichte/Politik angeboten.

Die gymnasiale Oberstufe ist von der Rückkehr zu G9 erst einmal kaum betroffen. Möglicherweise erhält sie eine geringfügig kleinere Wochenstundenzahl.

Auch das Vorhaben „KAoA“ (die systematische Berufsvorbereitung ab der Klasse 8) sowie der Ganztag bleiben von dieser Maßnahme unberührt.

Inge McKay, im Dezember 2017