
Auf Initiative der Bürgeraktion Pro Kultur und in Zusammenarbeit mit der Stadt Emmerich am Rhein fand am Montag, dem 27. Januar 2026, auf dem Friedhof an der Friedenstraße eine Gedenkfeier anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages statt. Der Ort und der Zeitpunkt verliehen der Veranstaltung einen besonders stillen und nachdenklichen Rahmen.
Die inhaltliche Gestaltung des Programms lag in den Händen von Schülerinnen und Schülern des Förderzentrums Grunewald, der Städtischen Gesamtschule Emmerich sowie des Städtischen Willibrord-Gymnasiums Emmerich. Mit einfühlsamen Textbeiträgen, vorgetragenen Gedichten und musikalischen Elementen setzten sie sich intensiv mit dem Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus auseinander und trugen dazu bei, deren Erinnerung wachzuhalten.
Eröffnet wurde die Gedenkfeier durch eine Ansprache der Vorsitzenden der Bürgeraktion Pro Kultur, Irene Möllenbeck, die die Bedeutung des gemeinsamen Erinnerns und der gesellschaftlichen Verantwortung gerade vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen hervorhob. Im Anschluss richtete Bürgermeisterin Claudia Lindlahr in ihrer Rede mahnende und zugleich ermutigende Worte an die Anwesenden und betonte die Wichtigkeit von Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz.
Mehr als 150 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Gedenkfeier teil. Die große Resonanz unterstrich eindrucksvoll, dass das Gedenken an die Opfer des Holocausts auch heute ein fester Bestandteil der lokalen Erinnerungskultur ist. Die Veranstaltung setzte ein klares Zeichen gegen das Vergessen und für demokratische Verantwortung sowie für ein respektvolles Miteinander in der Gegenwart und Zukunft.
(Text: Herr Wimmers/ Foto: Redaktion)