Christoph Peters liest aus seinem aktuellen Roman Entzug

Der Berliner Autor Christoph Peters, der gebürtig aus Kalkar stammt, wird im PZ des Willibrord Gymnasiums aus seinem Roman „Entzug“ lesen, der – laut Deutschlandfunk Kultur – einer der „besten Romane des Bücherfrühlings 2026“ ist.
In seinem autobiografisch inspirierten Roman erzählt der Autor über das „Trinken“ und das „Nicht trinken“, er schreibt über Sucht und Genesung, über die Krankheit Alkoholismus und seine Genesung durch einen Entzug. Wir begleiten den Ich-Erzähler zu Beginn beim Trinken, später  auf Arztvisiten und bei dem Besuch von Gruppen – und Kunsttherapien. Die Sucht hätte das Leben des Protagonisten, der bereits mit vierzehn Jahren mit dem Trinken anfing, beinahe ruiniert. „Entzug“ ist eine Geschichte über Krankheit und Heilung und nicht zuletzt auch über die Familie des Erzählers, der seiner Frau in der Widmung dafür dankt, dass sie ihn nicht verlassen hat.
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018), dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021), dem Niederrheinischen Literaturpreis (1999 und 2022) sowie dem Schubart-Literaturpreis (2025). Christoph Peters lebt in Berlin. Zuletzt erschien bei Luchterhand mit „Innerstädtischer Tod“ (2025) der letzte Teil einer an Wolfgang Koeppen angelehnten Trilogie.
PZ, 14:20-15:55 Uhr

(Text: Thomas Brokamp/ Foto: Presse)